Gutenberg in der Praxis

Der neue, in WordPress integrierte Gutenberg-Editor bringt fundamentale Veränderungen in die Welt des web-basierten Editorial-Designs. Das Tool macht einfache Layouts mit einem intuitiven Interface möglich. So können Unternehmen ihre Inhalte nun problemlos effektiv präsentieren. Damit gibt es endlich eine robuste, nachhaltige Lösung für Web-Layouts, die man vorher im hart umkämpften Markt der Layout-Builder-Plugins vergeblich gesucht hat. Wir finden: Das ist gut so!

Die Grundidee ist einfach: Bei Gutenberg basiert alles auf so genannten Blöcken, die vertikal untereinander angeordnet werden. Für jede Art von Layout-Element gibt es einen passenden Block: Vom Fließtext zur Headline, über Video-Embeds, mehrspaltigen Layouts, Buttons und Bildergalerien ist alles möglich. Das Interface ist überraschend intuitiv und schnell erlernt, was die redaktionelle Arbeit an Webseiten kinderleicht macht.

Um die Einheitlichkeit von Layouts zu gewährleisten, lassen sich über den Block-Manager bestimmte Elemente deaktivieren. Für die Unterteilung von Inhalten lassen sich so genannte “Gruppen” nutzen. Den gestalterischen Feinschliff regelt das globale CSS.

Texte lassen sich aus jedem Schreibprogramm in den Editor copypasten, wobei Überschriften erkannt und passend formatiert werden. Das funktioniert auch mit HTML-Code und Markdown.

Inzwischen boomt der Markt von Block-Bibliotheken, die in Form von Plugins zusätzliche Elemente zur Verfügung stellen. Hierzu haben wir inzwischen eine einheitliche Meinung: Unnachsichtiges Aktivieren von fremden Plugins ist grundsätzlich gefährlich. 

Fazit

Gutenberg bringt endlich Ordnung in das Chaos der Layout-Builder. Das Tool ist ein Quantensprung verglichen mit dem Classic-Editor und bringt etliche Vorteile, von denen jeder WordPress-User nun kostenlos profitiert. Wir sind absolut begeistert und hochgespannt, wie sich dieses Werkzeug in den nächsten Jahren weiterentwickelt.